27.12.17 Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und beseitigen

Oberstes Ziel jeglicher Liquiditätsplanung ist eine möglichst genaue Planung und Steuerung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit, um existenzbedrohende Engpässe im Unternehmen zu vermeiden. Mit Hilfe einer detaillierten Liquiditätsplanung, in der alle voraussichtlichen Zahlungsströme abgebildet werden, können Sie den permanenten Überblick über die aktuelle und zukünftige Zahlungsfähigkeit gewährleisten. So können Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und rechtzeitige Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.  [...]

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27.12.17 Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und beseitigen

Jürgen Haas - 27.12.2017

Oberstes Ziel jeglicher Liquiditätsplanung ist eine möglichst genaue Planung und Steuerung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit, um existenzbedrohende Engpässe im Unternehmen zu vermeiden.

Beispiel:
Ein Unternehmer kalkuliert, dass im laufenden Monat Gehälter, Material, Mieten und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von ca. 35.000 € bezahlt werden müssen. Im gleichen Zeitraum werden Zahlungseingänge von ca. 39.000 € erwartet. Bei der Hausbank besteht noch eine Kreditlinie von 10.000 €, so dass der Unternehmer sich nicht über einen eventuellen Zahlungsengpass sorgt. Allerdings hat er dabei nicht bedacht, dass im selben Monat eine Steuervorauszahlung in Höhe von 10.000 € fällig ist, außerdem Tilgungszahlungen in Höhe von 5.500 € für bestehende Darlehen.

Durch diese Fehlkalkulation entstehen ihm einerseits unnötige Kosten für Kreditzinsen (10.000 € Kreditlinie bei ca. 10,5% Zinsen für einen Monat 87,50 €), andererseits überzieht er ebenso seine Kreditlinie (für 1.500 € bei ca. 17% Überziehungszinsen für einen Monat
22 €, d.h. insgesamt ca. 110 €). Die nicht genehmigte Überziehung wirkt sich außerdem negativ auf das Unternehmens-Rating aus, da der Unternehmer seine Bank nicht im Vorfeld über einen kurzfristigen Zahlungsengpass informiert hat.

Mit Hilfe einer detaillierten Liquiditätsplanung, in der alle voraussichtlichen Zahlungsströme abgebildet werden, können Sie den permanenten Überblick über die aktuelle und zukünftige Zahlungsfähigkeit gewährleisten. So können Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und rechtzeitige Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Die Liquiditätsplanung sollte möglichst für den Zeitraum eines Jahres erstellt werden. Eine monatliche Überarbeitung und Überprüfung stellt sicher, dass unregelmäßige Ein- und Auszahlungen (wie z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Versicherungsbeiträge oder Steuervorauszahlungen) beizeiten wahrgenommen und berücksichtigt werden können.

Ergänzend zur Liquiditätsplanung und Gewährleistung der ständigen Zahlungsfähigkeit sind für eine Liquiditätsverbesserung weiterhin nachfolgende Maßnahmen hilfreich:

  • Rechnungsstellung unmittelbar im Anschluss an die erbrachte Leistung.
  • Konsequentes Mahnen bei Zahlungsverzug (Bei in der Regel pünktlich zahlenden Kunden, je nach Einzelfall, Vorgehen mit Fingerspitzengefühl).
  • Leasen oder Mieten statt Kauf von Anlagegütern.
  • Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen.
  • Verkauf der Forderungen (Factoring) bei hohen Forderungsbeständen.
  • Verschiebung oder Aussetzung von Investitionen oder anderen größeren Anschaffungen.
  • Umwandlung kurzfristiger Kredite in langfristige.

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