27.12.17 Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und beseitigen

Oberstes Ziel jeglicher Liquiditätsplanung ist eine möglichst genaue Planung und Steuerung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit, um existenzbedrohende Engpässe im Unternehmen zu vermeiden. Mit Hilfe einer detaillierten Liquiditätsplanung, in der alle voraussichtlichen Zahlungsströme abgebildet werden, können Sie den permanenten Überblick über die aktuelle und zukünftige Zahlungsfähigkeit gewährleisten. So können Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und rechtzeitige Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.  [...]

20.12.17 Value Chain Analyse als Unterstützung für differenzierte Entscheidungen!

Von einer Value Chain spricht man, wenn mehrere Wertschöpfungsprozesse aneinandergereiht werden. Dabei wird zwischen den sogenannten innerbetrieblichen und überbetrieblichen Abläufen unterschieden. Die durch die Value Chain Analyse gewonnenen Daten sind besonders für das strategische Management und Supply Chain Controlling interessant, da künftige Entscheidungen auf Grund dieser Erkenntnisse differenziert abgewogen werden.  [...]

06.12.17 Detaillierte Rentabilitätsplanung als Entscheidungsgrundlage bei der Existenzgründung

Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt und geplant werden, da er in der Regel mit vielen Veränderungen verbunden ist, beispielsweise mit der Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses. Eine realistische und gewissenhaft geplante Rentabilitätsplanung gibt Ihnen planerische Sicherheit!  [...]
 

26.04.17 Unternehmensgründung: Welche Rechtsform ist die richtige für Ihr Unternehmen?

Jürgen Haas - 26.04.2017

Die Wahl der Rechtsform ist immer eine langfristige Entscheidung. Daher ist es bei einer Existenzgründung wichtig, dass Sie sich vorab für die richtige Rechtsform entscheiden. Je nach Rechtsform gelten unterschiedliche rechtliche, steuerliche und wirtschaftliche Auflagen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie diese wichtige Entscheidung nicht alleine treffen, sondern einen Steuerberater und gegebenenfalls einen Anwalt zu Rate ziehen!

Wichtige Punkte/Fragen, die bei der Wahl einer Rechtsform zu berücksichtigen sind:

Unternehmensführung

  • Die geeignete Rechtsform ist davon abhängig, ob Sie Ihr Unternehmen allein oder mit einem Partner führen möchten.

Gründungsformalitäten

  • Je nach Rechtsform ist der bürokratische Aufwand sehr unterschiedlich.

Haftungsumfang

  • Bei Kapitalgesellschaften beschränkt sich die Haftung der Gesellschafter in der Regel auf ihren Kapitalanteil (gilt nur für vertragliche Haftung, die Produkthaftung ist davon ausgeschlossen). Gesellschafter von Einzelunternehmen oder Personengesellschaften haften in der Regel unbeschränkt mit ihrem Privatvermögen.

Höhe der Steuerbelastung

  • Je nach Gewinnhöhe bietet jede Rechtsform unterschiedliche Möglichkeiten der Steuerersparnis. Zusammen mit Ihrem Steuerberater sollten Sie berechnen, welche Rechtsform für Ihr Unternehmen die optimale Lösung bietet!

Rechtsform und Branche

  • Die Rechtsform sollte zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Branche passen. Je nach Branche und Risiko ist die Haftung im Schadensfall unterschiedlich: Sie haften entweder mit Ihrem Privatvermögen oder mit Ihrem Kapitalanteil.

Zeitaufwand für die Buchführung

  • Neben dem Steuergesetz entscheidet auch die Rechtsform über die Buchführungspflicht.

Veröffentlichung der Unternehmensdaten

  • Je nach Rechtsform müssen Unternehmen ihre Bilanz (abhängig von deren Größe) der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wenn Sie darin ein Risiko sehen, achten Sie unbedingt auf die Wahl der richtigen Rechtsform!

Kosten der Rechtsform

  • Grundsätzlich entstehen Anmeldegebühren, bei Gesellschaftsverträgen kommen zusätzliche Kosten für Anwalt/Notar hinzu. In der Regel orientiert sich das Anwalts-und Notarhonorar an der Höhe des Stammkapitals. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Mindestkapital von 25.000 Euro bei einer GmbH, 1 € bei einer haftungsbeschränkten UG und 50.000 Euro bei einer AG.

Startkapital

  • Bei Beteiligungskapitalgebern wird mit Hilfe der Rechtsform festgelegt, welche Mitsprache- und Kontrollrechte die Investoren haben, und zu welchen Bedingungen ihr Kapital wieder abgezogen werden kann.

Handelsregistereintrag

  • Ein kaufmännisches Unternehmen wird immer ins Handelsregister eingetragen, d.h., es muss nach den Regeln des Handelsgesetzbuches geführt werden. Wenn ein Unternehmer jedoch einfache und überschaubare Geschäftsbeziehungen hat, gilt er trotz hohem Umsatz nicht als Kaufmann. Es besteht aber die Möglichkeit, sich freiwillig mit allen Rechten und Pflichten ins Handelsregister eintragen zu lassen.

Benötigen Sie eine Beratung zur Wahl der für Ihr Unternehmen richtigen Rechtsform oder haben Sie anderweitigen Handlungsbedarf? Wir helfen Ihnen gerne!

Zu allen Beratungen bieten wir Ihnen ein kostenloses Vorgespräch mit individueller Leistungsbeschreibung und einen Kostenvoranschlag unter Berücksichtigung möglicher Beratungsförderung. Unsere erfahrenen Berater sind auch in Ihrer Nähe vertreten. Finden Sie Ihren regionalen Ansprechpartner über unsere Beraterübersicht, nutzen Sie unser Kontaktformular oder senden Sie eine Email an info@die-beraterprofis.de.