27.12.17 Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und beseitigen

Oberstes Ziel jeglicher Liquiditätsplanung ist eine möglichst genaue Planung und Steuerung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit, um existenzbedrohende Engpässe im Unternehmen zu vermeiden. Mit Hilfe einer detaillierten Liquiditätsplanung, in der alle voraussichtlichen Zahlungsströme abgebildet werden, können Sie den permanenten Überblick über die aktuelle und zukünftige Zahlungsfähigkeit gewährleisten. So können Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und rechtzeitige Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.  [...]

20.12.17 Value Chain Analyse als Unterstützung für differenzierte Entscheidungen!

Von einer Value Chain spricht man, wenn mehrere Wertschöpfungsprozesse aneinandergereiht werden. Dabei wird zwischen den sogenannten innerbetrieblichen und überbetrieblichen Abläufen unterschieden. Die durch die Value Chain Analyse gewonnenen Daten sind besonders für das strategische Management und Supply Chain Controlling interessant, da künftige Entscheidungen auf Grund dieser Erkenntnisse differenziert abgewogen werden.  [...]

06.12.17 Detaillierte Rentabilitätsplanung als Entscheidungsgrundlage bei der Existenzgründung

Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt und geplant werden, da er in der Regel mit vielen Veränderungen verbunden ist, beispielsweise mit der Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses. Eine realistische und gewissenhaft geplante Rentabilitätsplanung gibt Ihnen planerische Sicherheit!  [...]
 

18.01.17 Forderungsmanagement in Unternehmen: Das häufig unterschätzte und vernachlässigte Segment des Rechnungswesens

Jürgen Haas - 18.01.2017

Forderungsmanagement in Unternehmen wird häufig außer Acht gelassen und der Inhaber oder Vorgesetzte nicht ausreichend über ausstehende Forderungen aus Lieferung und Leistung informiert.

Für viele Existenzgründer - aber auch bereits länger am Markt bestehende Unternehmen – kann sich diese „Nichtinformation" allerdings zu einer existenzbedrohenden Situation entwickeln. Die wichtigste Finanzierungsquelle aller Unternehmen ist der Kunde: Zahlt er nach erbrachter Leistung seine Rechnung zu spät oder gar nicht, kann dies zu einem erheblichen Liquiditätsproblem führen, da betriebliche Aufwendungen wie beispielsweise Personalkosten, Miete, Energie- und Materialkosten trotz nicht erfolgter Kundenzahlung termingerecht zu zahlen sind.

Auswirkungen bei nicht termingerechtem Zahlungseingang:
Wenn das Unternehmen nicht ausreichend liquide ist, muss es bei nicht termingerecht eingehenden Kundenzahlungen die evtl. von der Bank eingeräumte Kreditlinie mit ca. 10,5% Zinsen oder sogar eine Überziehung mit ca. 17% Zinsen in Anspruch nehmen. Eine nicht genehmigte Überziehung wirkt sich außerdem negativ auf das Rating des Unternehmens aus.
Noch größer ist das Risiko für Handwerker, da ihnen bei verspäteter Zahlung oder Nichtbegleichung der Rechnung der Lohn für die geleistete Arbeit fehlt und er auf den Kosten für die vorab eingekauften Materialien sitzen bleibt.

Auswirkungen bei Forderungsausfall:
Wie sich Forderungsausfälle im Detail auswirken, und welcher Mehrumsatz zum Ausgleich generiert werden muss, wird in nachfolgendem Beispiel aufgezeigt:

In Euro

Dachdecker Meier

Heizung, Sanitär Müller

Metall Huber

Jahresumsatz

Ziel: Umsatzrendite

Ziel: Gewinn

Forderungsausfall

Forderungsausfall

Gewinn nach Ausfall

Erford. Mehrumsatz

Erford. Mehrumsatz

Umsatz/Kunde

Mehrkunden-Bedarf

700.000 €

15 %

105.000 €

1 %

7.000 €
(v. Umsatz)

98.000 €

46.666 €

6,66 %

2.500 €

19

2.000.000 €

10 %

200.000 €

1,0 %

20.000 €
(v. Umsatz)

180.000 €

200.000 €

10,0%

1500 €

134

5.000.000 €

5 %

250.000 €

1,5 %

75.000 €
(v. Umsatz)

175.000 €

1.500.000 €

30,0 %

7000 €

215


Formel:

Forderungsausfall (€) x 100

-----------------------------------  = erforderlicher Mehrumsatz

Umsatzrendite (%)

Hier zeigt sich deutlich, dass Unternehmen mit niedriger Umsatzrendite und vergleichsweise vielen Kunden einen erheblichen Aufwand betreiben müssen, um Zahlungsausfälle wieder ausgleichen zu können. Bei knapp kalkulierten Angeboten und Preisen sollte die Bonität der Abnehmer noch genauer als sonst üblich überprüft werden.

Fazit:

Zur Sicherstellung termingerechter Kundenzahlung und Vermeidung von Forderungsausfällen sollten alle Unternehmen unbedingt ihr Forderungsmanagement überprüfen und gegebenenfalls optimieren.

Möchten Sie Ihr Forderungsmanagement optimieren oder haben Sie anderweitigen Handlungsbedarf? Wir helfen Ihnen gerne!

Zu allen Beratungen bieten wir Ihnen ein kostenloses Vorgespräch mit individueller Leistungsbeschreibung und einen Kostenvoranschlag unter Berücksichtigung möglicher Beratungsförderung. Unsere erfahrenen Berater sind auch in Ihrer Nähe vertreten. Finden Sie Ihren regionalen Ansprechpartner über unsere Beraterübersicht, nutzen Sie unser Kontaktformular oder senden Sie eine Email an info@die-beraterprofis.de.