27.12.17 Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und beseitigen

Oberstes Ziel jeglicher Liquiditätsplanung ist eine möglichst genaue Planung und Steuerung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit, um existenzbedrohende Engpässe im Unternehmen zu vermeiden. Mit Hilfe einer detaillierten Liquiditätsplanung, in der alle voraussichtlichen Zahlungsströme abgebildet werden, können Sie den permanenten Überblick über die aktuelle und zukünftige Zahlungsfähigkeit gewährleisten. So können Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und rechtzeitige Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.  [...]

20.12.17 Value Chain Analyse als Unterstützung für differenzierte Entscheidungen!

Von einer Value Chain spricht man, wenn mehrere Wertschöpfungsprozesse aneinandergereiht werden. Dabei wird zwischen den sogenannten innerbetrieblichen und überbetrieblichen Abläufen unterschieden. Die durch die Value Chain Analyse gewonnenen Daten sind besonders für das strategische Management und Supply Chain Controlling interessant, da künftige Entscheidungen auf Grund dieser Erkenntnisse differenziert abgewogen werden.  [...]

06.12.17 Detaillierte Rentabilitätsplanung als Entscheidungsgrundlage bei der Existenzgründung

Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt und geplant werden, da er in der Regel mit vielen Veränderungen verbunden ist, beispielsweise mit der Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses. Eine realistische und gewissenhaft geplante Rentabilitätsplanung gibt Ihnen planerische Sicherheit!  [...]
 

14.12.16 Keine Insolvenzantragspflicht bei positiver Fortführungsprognose

Dirk Düing- 14.12.2016

Der Gesetzgeber hatte den ursprünglich nur vom 18.10.2008 bis zum 31.12.2010 geltenden zweistufigen modifizierten Überschuldungsbegriff zunächst nur bis zum 31.12.2013 verlängert. Dieser wurde im Zusammenhang mit der weltweiten Banken- und Finanzmarktkrise im Herbst 2008 für den Geltungszeitraum geändert und löste den bis dahin gültigen alten einfachen zweistufigen Überschuldungsbegriff ab.

Der modifizierte Überschuldungsbegriff verzichtet auf die Bewertung der Aktiva nach dem Fortführungswert und stellt alleine auf das Vorliegen einer positiven Fortführungsprognose ab. Liegt eine positive Fortführungsprognose vor, entfällt die Insolvenzantragspflicht wegen Überschuldung.
Nach geltendem deutschen Insolvenzrecht führt eine bilanzielle Überschuldung also nicht zur Insolvenz, sofern eine positive Fortführungsprognose vorliegt.
Eine Insolvenzantragspflicht besteht also nur, wenn die Gesellschaft zahlungsunfähig ist, d. h. ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht mehr bedienen kann.
Für Unternehmen, die durch die Krise geschwächt sind, bedeutet dies in der Praxis, dass sie ihre Geschäftstätigkeit am Markt fortführen können, sofern sie innerhalb eines Prognosezeitraumes ihre laufenden Zahlungen wahrscheinlich leisten können.
Der Prognosezeitraum umfasst drei Jahre.


Mit der nunmehr dauerhaften Geltung des modifizierten Überschuldungsbegriffes gibt der Gesetzgeber zahlungsgeschwächten Unternehmen somit die Chance krisenbedingte Sanierungsprozesse voranzutreiben.
Festzuhalten ist aber auch, dass die Träger der Entscheidung über die Insolvenzantragspflicht die Fortführungsprognose einer weitreichenden und sorgfältigen Prüfung unterziehen müssen. Desweitern verbergen sich hier einige eklatante Haftungsrisiken für die Vertretungsorgane. Dies bestätigt auch das Urteil des BGH vom 27.03.2012 – II ZR 171/10, DB 2012 S. 1320.

Möchten Sie mehr zum Thema Insolvenzantragspflicht erfahren oder haben Sie anderweitigen Handlungsbedarf? Wir helfen Ihnen gerne!

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