27.12.17 Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und beseitigen

Oberstes Ziel jeglicher Liquiditätsplanung ist eine möglichst genaue Planung und Steuerung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit, um existenzbedrohende Engpässe im Unternehmen zu vermeiden. Mit Hilfe einer detaillierten Liquiditätsplanung, in der alle voraussichtlichen Zahlungsströme abgebildet werden, können Sie den permanenten Überblick über die aktuelle und zukünftige Zahlungsfähigkeit gewährleisten. So können Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und rechtzeitige Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.  [...]

20.12.17 Value Chain Analyse als Unterstützung für differenzierte Entscheidungen!

Von einer Value Chain spricht man, wenn mehrere Wertschöpfungsprozesse aneinandergereiht werden. Dabei wird zwischen den sogenannten innerbetrieblichen und überbetrieblichen Abläufen unterschieden. Die durch die Value Chain Analyse gewonnenen Daten sind besonders für das strategische Management und Supply Chain Controlling interessant, da künftige Entscheidungen auf Grund dieser Erkenntnisse differenziert abgewogen werden.  [...]

06.12.17 Detaillierte Rentabilitätsplanung als Entscheidungsgrundlage bei der Existenzgründung

Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt und geplant werden, da er in der Regel mit vielen Veränderungen verbunden ist, beispielsweise mit der Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses. Eine realistische und gewissenhaft geplante Rentabilitätsplanung gibt Ihnen planerische Sicherheit!  [...]
 

07.06.17 Kein Controlling ohne Kennzahlen!

Sven Herbst - 07.06.2017

„Ohne Kennzahlen (Bilanzkennzahlen) gibt es kein Controlling! Egal, ob man Projekte steuert, Budgets überwacht, etc. es geht immer um Kennzahlen." (1)

Die Kennzahlen, die in der Regel mit einfachen Formeln aus Zahlen gebildet werden, basieren auf den Erfolgs- und Bilanzkennzahlen der Buchführung oder auch auf Statistiken der einzelnen Unternehmensbereiche (Vertrieb, Produktion, Personal, ...). Häufig sind es nur Verhältniszahlen, die ermittelt werden. Um den durchschnittlichen Umsatz pro Kunde zu ermitteln, wird beispielsweise der Umsatz ins Verhältnis zur Kundenanzahl gesetzt. Bei der Gewinn-/Verlustrechnung und der Bilanz wird es auf diese Weise möglich, das Eigenkapital ins Verhältnis zum Gesamtkapital (Eigenkapital + Fremdkapital) zu setzen und so die Eigenkapitalquote zu berechnen.

Diese Kennzahlen erleichtern die Unternehmensbewertung enorm und ermöglichen u. a. den Vergleich mit Branchenkennzahlen. Bei der Beobachtung der Unternehmensentwicklung sollten übrigens stets die gleichen Bewertungsmethoden angewendet werden. Welche Kennzahlen für das jeweilige Unternehmen die richtigen sind, muss von Fall zu Fall entschieden werden.
Neben zahlreichen Vorteilen birgt die Verwendung von Kennzahlen allerdings auch einige Nachteile:

a) Vorteile

  • ständige Erfassung von Kennzahlen, somit rechtzeitige Erkennung von Abweichungen und Schwachstellen
  • Erstellung kritischer Kennzahlenwerte als Zielgröße für Teilbereiche
  • Vereinfachung von Steuerungsprozessen
  • quantitativ exakte Messbarmachung von Zielen (2)

b) Nachteile

  • Der Anwender kann beliebige Kennzahlen und Interpretationen wählen, die seinen Zielen am besten entsprechen. (3)
  • Wird der unternehmerische Prozess nur nach Kennzahlen ausgerichtet, droht die Vernachlässigung langfristiger Gewinne zu Gunsten kurzfristiger Gewinne.
  • Kritische Kennzahlenwerte (s.o.) können auch als vorteilhaft empfunden werden. (4)
  • Einseitige Sichtweise (Umweltschutz, Mitarbeiterzufriedenheit werden nicht berücksichtigt.)

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Quellen
(1) Kütz, 2003, www.dpunkt.de
(2) vgl. Beutner, UPK- Sitzung 2, Integrierte Ergebnis- und Finanzplanung
(3) vgl. Gladen, 2003, S.91
(4) vgl. ebenda