27.12.17 Liquiditätsengpässe rechtzeitig erkennen und beseitigen

Oberstes Ziel jeglicher Liquiditätsplanung ist eine möglichst genaue Planung und Steuerung der kurz- und langfristigen Zahlungsfähigkeit, um existenzbedrohende Engpässe im Unternehmen zu vermeiden. Mit Hilfe einer detaillierten Liquiditätsplanung, in der alle voraussichtlichen Zahlungsströme abgebildet werden, können Sie den permanenten Überblick über die aktuelle und zukünftige Zahlungsfähigkeit gewährleisten. So können Zahlungsengpässe frühzeitig erkannt und rechtzeitige Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.  [...]

20.12.17 Value Chain Analyse als Unterstützung für differenzierte Entscheidungen!

Von einer Value Chain spricht man, wenn mehrere Wertschöpfungsprozesse aneinandergereiht werden. Dabei wird zwischen den sogenannten innerbetrieblichen und überbetrieblichen Abläufen unterschieden. Die durch die Value Chain Analyse gewonnenen Daten sind besonders für das strategische Management und Supply Chain Controlling interessant, da künftige Entscheidungen auf Grund dieser Erkenntnisse differenziert abgewogen werden.  [...]

06.12.17 Detaillierte Rentabilitätsplanung als Entscheidungsgrundlage bei der Existenzgründung

Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt und geplant werden, da er in der Regel mit vielen Veränderungen verbunden ist, beispielsweise mit der Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses. Eine realistische und gewissenhaft geplante Rentabilitätsplanung gibt Ihnen planerische Sicherheit!  [...]
 

06.12.17 Detaillierte Rentabilitätsplanung als Entscheidungsgrundlage bei der Existenzgründung

Jürgen Haas - 06.12.2017

Wussten Sie bereits, dass eine detaillierte Rentabilitätsplanung Ihnen die Entscheidung über eine mögliche Existenzgründung ganz erheblich erleichtern kann?

Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut überlegt und geplant werden, da er in der Regel mit vielen Veränderungen verbunden ist, beispielsweise mit der Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses.

Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollten Sie zunächst errechnen, wie hoch die Gewinne aus der Selbstständigkeit sein müssen, um die laufenden privaten Kosten für Sie - eventuell auch für Ihre Familie - und die laufenden betrieblichen Aufwendungen termingerecht zu zahlen.

Dazu sollten Sie Ihre jährlichen privaten Ausgaben und die betrieblichen Aufwendungen ermitteln:

Private Ausgaben:

  • Miete/Kosten für Hausaufwendungen
  • Strom/Heizung/Wasser/Müllabfuhr
  • Tilgung/Ratenzahlungen für Privatdarlehen; Versicherungen
  • Kfz-Kosten
  • Unterhaltsverpflichtungen
  • Lebensmittel/Hausrat/Kleidung etc.
  • Urlaub/Telekommunikation
  • Rücklage für Einkommensteuer
  • Freizeit/Kindergarten
  • Sonderausgaben (Weihnachten/Geburtstage/Reparaturen)

Ziehen Sie nun die Ausgaben von den Einnahmen (Mieteinnahmen, Einkommen des Partners) ab: So erhalten Sie den Betrag (Unternehmerlohn), welchen Sie als Selbstständiger verdienen sollten, damit alle privaten Kosten beglichen werden können.
Weiterhin sollten Sie feststellen, welchen Betrag Sie im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit erwirtschaften müssen. Dies können Sie am besten mit einer Rentabilitätsplanung ermitteln.

Betriebliche Aufwendungen:

  • Personalkosten inkl. der Nebenkosten (bei GmbH auch Geschäftsführergehalt)
  • Raumkosten
  • Kraftfahrzeugkosten, Reparaturen und Instandhaltung
  • Leasinggebühren
  • Telefon, Fax, Internet
  • Bürobedarf
  • Versicherungen und Beiträge
  • Betriebliche Steuern
  • Werbe- und Reisekosten
  • Werbung/Repräsentation
  • Rechts- und Beratungskosten
  • Zinsaufwendungen
  • Sonstige Aufwendungen und Abschreibungen

Nach Feststellung der betrieblichen Aufwendungen sollten Sie von den zu erwartenden Umsatzerlösen gegebenenfalls noch den Materialeinsatz (gilt nicht für Dienstleister) in Abzug bringen (Rohgewinn I).

Formeln:

Umsatzerlöse – Materialeinsatz = Rohgewinn I

Rohgewinn I – Personalkosten = Rohgewinn II

Rohgewinn II – betriebliche Aufwendungen = Betriebsergebnis

Mit dem Betriebsergebnis (Betrag) sollten Sie in der Lage sein, Ihren Unternehmerlohn (bei Einzelunternehmen und Personalgesellschaften) zu erwirtschaften, eine Liquiditätsreserve zu schaffen und falls vorhanden, Ihre betrieblichen Kredite zu tilgen. Nur dann ist der Schritt in die Selbständigkeit ohne größere Risiken möglich.

Fazit:

Eine realistische und gewissenhaft geplante Rentabilitätsplanung gibt Ihnen planerische Sicherheit und sollte Ihrem Schritt in die Selbständigkeit auf jeden Fall vorangestellt werden!

Haben Sie Interesse an einer Rentabilitätsplanung für Ihr Unternehmen oder haben Sie anderweitigen Handlungsbedarf? Wir helfen Ihnen gerne!

Zu allen Beratungen bieten wir Ihnen ein kostenloses Vorgespräch mit individueller Leistungsbeschreibung und einen Kostenvoranschlag unter Berücksichtigung möglicher Beratungsförderung. Unsere erfahrenen Berater sind auch in Ihrer Nähe vertreten. Finden Sie Ihren regionalen Ansprechpartner über unsere Beraterübersicht, nutzen Sie unser Kontaktformular oder senden Sie eine Email an info@die-beraterprofis.de.